Stolz auf Holz

Turnierbericht Wooden Racket Trophy 2015

Berlin (dp) - Bei der diesjährigen Wooden-Racket-Trophy trafen sich 36 Crossminton-Spielerinnen und -Spieler im Berliner Marzahn-Hellersdorf und spieltem um den hölzernen Ruhm. Das Turnier wurde nun mittlerweile zum vierten mal ausgetragen. Diesmal wieder alleinig von den Gekkos Berlin veranstaltet.

Der als Titelverteidiger angereiste Sönke Kaatz von den Rabbits Buxtehude konnte sich abermals durchstzen. “Schön, dass der Pokal wieder zurück in meine Wohnzimmer kann. Hab mich schon so sehr an ihn gewöhnt.”, scherzte der strahlende Sieger nach dem Turniersieg. Und das verdientermaßen: Er bezwang Sebastian Kloss von den Füchsen Berlin glatt mit 4:0 Sätzen im Herrn-Finale. Michael Neutzsch (Füchse) und Martin Hakelberg (Speedbats Dresden) wurden gemeinsame Dritte.

Ein relativ neues Gesicht auf der DSBV-Tour hingegen spielte sich in der Damenkonkurenz ins Rampenlicht. Franziska Ottrembka von den Füchsen Berlin dominierte das Turnier. Sie überzeugte durch vorbildlliche Technik und Konstanz. Ihren ersten Wooden-Racket-Titel krönte sie mit einem 4:1 Finalsieg gegen Marta Urbanik aus dem polnischen Stettin. Andrea Horn (Speedbats Dresden) und Stephanie Weiss (Elbspeeders Hamburg) wurden Dritte.

Dieses Turnier wurde nach der best of 7x7 Zählweise gespielt. Jedes Match bestand aus vier Gewinnsätzen, jeweils bis mindestens 7 Punkten. Somit konnte es bis in einen entscheidenden siebten Satz gehen. Dies war insgesamt in sechs mal der 62 Partien der Fall. Im Schnitt dauerten die Partien knapp mehr als 20 Minuten. Kam es in einem Satz zum Stand von 6:6, wurde so lange weitergespielt, bis jemand zwei Punkte Vorsprung erreichte. Diese Maßnahme war durchschnittlich in jedem fünften Satz notwendig.

Hier einige Rekorde:

Blitzmatch: Chris Forysiak benötigte gerade einmal 8 Minuten um Markus Graichen mit 4:0 Sätzen vom Platz zu fegen, und gewann somit in Rekordzeit.

Marathonmatch: Forysiak hatte es aber keineswegs immer so eilig. Er unterlag im längsten Match über 41 Minuten Johannes Späth. Ganze fünf von sieben Sätze mussten in die Verlängerung gehen. Ebenfalls Rekord!

Längster Satz: Die längste aller Verlängerungen lieferten sich Sönke Kaatz und Martin Hakelberg im Halbfinale. Kaatz behielt im fünften Satz die Nerven und gewann ihn mit 15:13 (!).

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